Regressionshypnose

Was ist eine Regressionshypnose?


In der Regressionshypnose wird die emotionale Verknüpfung im Gehirn zu Situationen aus der Vergangenheit geschaffen. Es geht dabei weniger um „was ist schuld daran, dass ich eine bestimmte Emotion habe“ – also weniger um Wahrheitsfindung, sondern mehr um das Auflösen von belastenden Verknüpfungen (Auslöser) und somit auch von Emotionen.

Meistens liegen Auslöser in der Kindheit und es gibt dann noch Ereignisse, die die belastende
Emotionen im Verlauf gefestigt haben. Wenn eine Situation auftaucht kann es sein, dass das Gehirn diese Situation als Symbol für das belastende Gefühl wahrnimmt. 

Eine hypnotische Behandlung dieser Situation kann das Gefühl ändern, weil das Gehirn sie quasi als „Schnittstelle“ nutzt. Es müssen nicht immer reele Situationen sein, oft sind es aber Situationen, die stattgefunden haben.

Es ist ein bisschen wie mit Zahnschmerzen. In der Regressionshypnose besteht die Möglichkeit der Wurzelbehandlung und es werden nicht nur die Schmerzen gemindert. Es wird also am Problem (der Ursache) und nicht am Symptom gearbeitet und somit können auch die belastenden Emotionen verarbeitet werden.

Wie läuft die Regressionshypnose ab?


Eine Regressionshypnose läuft etwas anders ab, als das, was sich manche Klienten unter „Hypnose“ vorstellen. In der Suggestionshypnose nimmt das Unterbewusstsein Worte und Bedeutungen „passiv“ auf und setzt diese um.

Der Therapeut leitet den Klienten an sein inneres Bilderleben (im Unterbewusstsein gespeichert) wahrzunehmen und zu verarbeiten. Auch wenn keine Bilder gesehen werden, sondern „nur“ Gedanken aufkommen, ist das in Ordnung und funktioniert.

Bei der Hypnoanalyse wird interaktiv gearbeitet.  Interaktiv bedeutet wir sprechen in der Hypnose miteinander und Du wirst in diese Situationen versetzt. In der Trance hast Du einen Zugang zu Deinem Unterbewusstsein, was Dir hilft die verknüpften Situationen / Auslöser zu finden. Das kann natürlich kurzzeitig auch mal unangenehm sein, bietet Dir aber nachhaltig die Chance im Unterbewusstsein und Deinem Gefühlsleben „aufzuräumen“.

Um den Prozess in Gang zu bringen, arbeite ich gerne erstmal mit der Blockadenlösung. Das Unterbewusstsein ist mittels Blockadenlösung in der Lage Vergangenes los zu lassen
und Dinge im Vorfeld „aufzuräumen und zu sortieren“. Auch das innere Bilderleben wird dadurch gefördert. Das bietet eine optimale Vorbereitung auf die Hypnoanalyse. 

Zudem kann das Gefühl für Hypnose überhaupt mal entstehen und die Aufregung für die interaktive Sitzung wird so weniger.

Alternativen


Falls Du noch hin- und hergerissen sein solltest, ob diese Methode für Dich die Richtige für Dich ist, kann auch erst mal mittels anderen Methoden gearbeitet werden. 

Eine Möglichkeit ist zum Beispiel die textbasierte Hypnoanlyse, bei der wir nicht interaktiv arbeiten (es sei denn es ergibt sich von Dir aus. Diese Methode ist rein suggestiv und Du kannst währenddessen beobachten, was in Dir vorgeht und ebenfalls Emotionen verarbeiten. Du kannst so die Hypnoanalyse aus der „neutralen Perspektive“ kennenlernen und verstehen. Die textbasierte Version ist auch eine gute Möglichkeit Emotionen zu verarbeiten und keinesfalls schlechter als die klassische Variante, die ich oben beschrieben habe. Sie ist einfach eine weitere Möglichkeit und was zu Dir passt entscheidest Du.

Schau Dir auch gerne die anderen Seiten zu weiteren Möglichkeiten an.